6 einfache Tipps wie Dir erfolgreiche Newsletter-Texte gelingen
Die Kommunikation via E‑Mail – im speziellen Newsletter – scheint auf den ersten Blick ziemlich einfach zu sein. Du schreibst Deinen Text, fügst ein paar hübsche Bilder hinzu und voilà der Newsletter kann verschickt werden. So einfach ist es jedoch nicht. Es gehört ein bisschen mehr dazu, wenn Du mit einer E‑Mail-Marketing-Strategie Erfolg haben möchtest. Doch was macht erfolgreiche Newsletter-Texte aus?
Um effektive und erfolgreiche Newsletter-Texte zu verfassen, solltest Du einige Punkte beachten. Mit diesen Schritten führst Du Dein Newslettermarketing zum Erfolg!
1. Mit der richtigen Anrede Nähe schaffen
Die Gruß- und Abschlusszeile setzt den Ton, in welchem Verhältnis Du zu Deiner Leserschaft stehst. Wenn Du die entsprechenden Daten wie Vorname und/oder Nachname von Deinen Abonnent:innen einholst, sind personalisierte Anreden mithilfe von Merge-Tags in Mailchimp möglich.
Überleg Dir vorher, an wen Dein Newsletter gerichtet ist. Je nach Zielgruppe und erhobenen Daten pass die Anrede an. Beispiele für eine Gruß- und Abschlusszeile sind
- Hallo [Vorname],
- Sehr geehrte:r Herr/Frau [Nachname],
- Lieber Leser:innen,
- Bis bald, Ihr [Name, Unternehmen/Absender]
- Viel Spaß beim Lesen
- Mit freundlichen Grüßen
2. Personalisierte Anrede ist nicht gleich personalisierter Newsletter
Personalisierung ist das A und O im Onlinemarketing und wie bereits erwähnt, kannst Du in Mailchimp mithilfe von Merge-Tags Anreden personalisierten. Doch leider sehe ich noch viel zu oft, wie einige im E‑Mail-Marketing der Meinung sind, dass das ausreicht an Personalisierung – es benötigt jedoch mehr als das!
Eine Personalisierung im Newsletter bedeutet, dass Du den Leser:innen Inhalte bietest, die individuell relevant sind. In Verbindung mit den Informationen, die Du über Deine Abonnent:innen hast, kannst Du Deine Kommunikation optimieren. Beides in Kombination richtig verwendet, wird bei den Leser:innen das Gefühl von Exklusivität hervorrufen.
Ein recht simples Beispiel dafür ist, dass Du Deinen Newsletter an zwei Gruppen verschicken kannst – einmal an Deine männlichen und den anderen an Deine weiblichen Abonnent:innen. Beide Newsletter sind inhaltlich gleich, jedoch können beide unterschiedliche Headerbilder und angepasste Farbtöne haben. Trau Dich ruhig, damit zu spielen. Deine weibliche Leserschaft wird sich von anderen Farben und Bildern eher angesprochen fühlen als Deine männliche Leserschaft.
Deine Leserschaft hat es bis zum Herzstück Deine Newsletters geschafft und damit geht es jetzt in die Details des Newsletters. Merk Dir eine simple Regel: In der Kürze liegt die Würze.
3. Unsere Aufmerksamkeitsspanne ist in den letzten Jahren kürzer geworden
Fokussier Dich auf ein übergeordnetes Thema. Misch nicht Themen wie Rabattaktion und Blogbeitrag zusammen. Verschick stattdessen zwei Newsletter, der eine mit dem Fokus auf die Rabattaktion und, mit ein paar Tagen Abstand, den zu Deinen aktuellen Blogbeiträgen.
4. Achte zudem darauf, dass Dein Newsletter nicht zu lang wird
Eine gute Faustregel ist, dass Du zwei bis drei Content-Blöcke verwenden solltest.
Bestes Beispiel: Du willst Deinen großen Winter-Sale und am liebsten alle Kategorien ankündigen. Teaser in Deinem obersten Textblock Deinen Winter-Sale an. Der nächste Block sollten ausgewählte Kategorien sein, die im besten Fall, auf den bisher angesehenen Sachen im Shop aufbaut. Und zum Schluss kannst Du anstehende Kollektionen anteasern.
5. Kenn Dein Ziel
Willst Du die Leser:innen nur informieren? Zur Kontaktaufnahme bei Fragen anregen? Oder zeigst Du die neuesten Trends und willst die Leser:innen zum Kauf anregen?
Stell Dir diese Frage explizit bei der Erstellung des Newsletters. Nichts ist schlimmer für Leser:innen, wenn sie mit zu vielen Handlungsaufforderungen überfordert werden. Das führt lediglich dazu, dass Leser:innen frustriert den Newsletter schließen – und das willst Du natürlich vermeiden!
6. Korrekturschleife
Die Inhalte und mögliche Bilder stehen. Bevor Du den Newsletter zum Versand einplanst, solltest Du den Text auf Rechtschreibung und Grammatik Korrektur lesen. Und da wir auch nur Menschen sind, gibt es auch einige kostenlose Online-Tools, die den Text auf Rechtschreibung und Grammatik für Dich überprüfen.
Wenn Du schon bei der Korrektur bist, check alle Links, ob sie dorthin führen, wo Du die Leserschaft hinführen möchten. Nichts ist ärgerlicher, wenn Leser:innen auf einer 404-Seite landen. Mailchimp hat dafür übrigens auch einen integrierten Link-Checker, der für Dir alle Links auflistet, die im Newsletter eingesetzt wurden.
Erfolgreiche Newsletter-Texte erfordern ein wenig Geduld!
Dein Newsletter-Text steht, jetzt nur noch in Mailchimp einplanen und schon ist er in dem Postfach Deiner Leser:innen!
Einen Newsletter auf gut Glück einfach herunterzuschreiben ist nicht einfach, da es eine Menge Punkte zu berücksichtigen gibt. Ein Erfolg wird sich nicht beim ersten Versand zeigen. Es gehört ein wenig Geduld dazu und scheue Dich auch nicht davor, verschiedene Varianten eines Mailings auszuprobieren.
Gerne helfen wir Dir bei der Erstellung von Inhalten für Deine Newsletter. Mein Team und ich unterstützen Dich punktuell oder im Rahmen einer dauerhaften Betreuung bei der Redaktionsplanung. Schau dafür gerne bei unserer Leistung Newsletter-Redaktion vorbei.











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